Umwelt + Grünes | Landschaftspark Belvedere

Im Westen wächst der Erholungspark

Gute Aussichten  im Landschaftspark Belvedere

 

von Thomas Hilker

Fotos: Ute Prang

>PDF BlickPunkt 18

 

Das Jahr 2010 der Regionale ist vorbeigegangen, ohne dass eine Maßnahme sichtbar umgesetzt wurde. Mittlerweile tut sich was im Projektgebiet.

Nachdem im Frühjahr 2010 zumindest Stelen mit Informationen über RegioGrün und die geplanten Maßnahmen aufgestellt wurden, ist im Dezember letzten Jahres endlich der Förderbescheid im Hansasaal des Historischen Rathauses feierlich an die RegioGrün-Partner übergeben worden.
 

Wegeführungen rund um die Freiluga
Nach Abstimmung mit allen Beteiligten wurde eine akzeptable Lösung für die Wegeführung rund um die Freiluga gefunden. Diese berücksichtigt sowohl den Natur- und Artenschutz, die Sicherheit der Spaziergänger, das Ruhebedürfnis der Anlieger als auch die pädagogischen Interessen der Freiluga. Aus der Planskizze ist zu erkennen, dass der Ost-West-Anschluss der Egelspfadsiedlung an die neue Belvedere-Brücke nördlich außerhalb der Baumschule entlangführt und zusammen mit der neuen Nord-Süd-Verbindung in den vorhandenen Weg mündet. Parallel zu den Wegebauarbeiten werden die Konstruktionen für die Aussichtstürme hergestellt, die voraussichtlich im Winter aufgestellt werden.
Vor kurzem ist die Pflanzung des Waldstreifens ausgeführt worden, der den Parkbereich zur BAB 1 abschirmen soll, wie das auch in der historischen Planung von Theodor Nussbaum vorgesehen war und in weiten Teilen des Äußeren Grüngürtels realisiert wurde.

Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Manfred Kaune, Leiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen, und Michael Hundt, Abteilung Forst, beim symbolischen Pflanzakt

Pflanzaktion am Tag des Waldes
Mit einer feierlichen Pflanzaktion am Tag des Waldes, dem 21. März 2011, wurde die Pflanzmaßnahme begonnen. Eine Klasse der Vogelsanger Kardinal-Frings-Schule durfte die ersten Bäume pflanzen, die von der Fielmann-Stiftung für ein cirka ein Hek-tar großes Areal im Bereich des Gregor-Mendel-Ringes und der Belvederestraße gespendet worden waren. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes stellte die Bedeutung von Wald in städtischen Ballungsräumen heraus und freute sich über die Begeisterung und Tatenfreude der Schülerinnen und Schüler.


Die Elsbeere ist Baum des Jahres 2011
Manfred Kaune, Amtsleiter des Amtes für Landschaftspflege und Grünflächen und Markus Bouwman, Leiter der Abteilung Forst, stellten den Baum des Jahres 2011, die Elsbeere, vor, die als Baumreihe an dem in diesem Abschnitt noch als Lückenschluss zu bauenden Waldweg gepflanzt wurde. Die Elsbeere, botanisch Sorbus torminalis genannt, ist ein mittelgroßer Baum mit kompakter eirunder Krone und essbaren länglich-runden gelb-braunen Früchten. Besonderes Merkmal ist seine außerordentliche Trockenheitsresistenz und Wärmeliebe bei ausreichender Frosthärte. Das qualifiziert ihn als gut geeigneten Baum der Zukunft für unsere Breitengrade, wenn der Klimawandel eine langfristige Zunahme trocken-heißer Perioden bewirken sollte.
Schon im nächsten Jahr wird sich der Anblick des Gebietes derart geändert haben, dass man von einem Park sprechen kann, in dem man seine erholsame Freizeit gerne verbringt.


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