Verkehr | Gefahrenstelle vor Freiluga

Beseitigung einer Gefahrenstelle erwünscht

Fehlender Fuß- und Radweg an der Belvederestraße vor der Freiluga

 

Text: Hildegard Jahn-Schnelle

Foto: Ute Prang

 

Beitrag aus BlickPunkt 26

 

Belvederestraße vor der Freiluga: kein Bürgersteig, kein Licht, zu eng und deshalb höchstgefährlich

 

Schon lange setzen wir uns dafür ein, dass unmittelbar nördlich der Behindertenschule Belvederestraße ein Fuß- und Radweg geschaffen wird, um diese schmale, schlecht beleuchtete Gefahrenstelle endlich zu beseitigen. Als Ultima Ratio, als letztmögliches Mittel also haben wir uns am 8. Februar 2015 in dieser Angelegenheit mit einem Brief an Oberbürgermeister Roters gewandt mit der Bitte, seinen Einfluss geltend zu machen.
Kopien haben außer den zuständigen politischen Gremien auch die zuständigen Ämter der Stadt Köln erhalten. Wir werden berichten, wenn in der Angelegenheit Fortschritte zu verzeichnen sind.

 

Hier der Wortlaut des Schreibens:

 

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Roters,


in diesem Jahr feiert die Freiluga 90. Geburtstag. Außerdem fand dort am 26. April 2015 die Abschlussveranstaltung des Gesamtprojektes RegioGrün der
Regionale 2010 statt. Die Freiluga ist Teil des Landschaftsparks Belvedere,
der im Rahmen der Regionale verwirklicht wurde.
Bedauerlicherweise ist es in der langjährigen Geschichte der Freiluga trotz
intensiver Anstrengungen von verschiedenen Seiten nicht gelungen, an der
Belvederestraße einen gefahrlosen Zugang für Fußgänger und Radfahrer zur
Freiluga zu schaffen. Auch im Rahmen der Regionale 2010 hatten entsprechende Bemühungen keinen Erfolg.
Deshalb müssen dort immer noch Fußgänger und Radfahrer den äußerst gefahrvollen Weg über die schmale, beidseitig genutzte Fahrbahn der Belvederestraße zur Freiluga nehmen und darauf hoffen, dass sie von Autos und Bussen gesehen und nicht angefahren werden. Dies ist bei Dunkelheit und trübem Wetter besonders gefährlich, zumal wegen des dichten Baumbestandes an den Rändern ohnehin schlechte Sichtverhältnisse herrschen. Auch können Fußgänger und Radfahrer Fahrzeugen hier nicht ausweichen, weil der Zaun, der das Gelände der Freiluga umschließt, unmittelbar an die Straße grenzt.
Auf der schmalen Fahrbahn der Belvederestraße verkehrt zudem die Buslinie 144. Diese hat am nordöstlichen Eckpunkt der Freiluga eine Haltestelle, und zwar genau dort, wo ein von Norden kommender straßenbegleitender Fuß- und Radweg abrupt endet. Bis zum Zugang zur Freiluga sind dann noch etwa 250 Meter über das gefährliche Straßenstück zurückzulegen. Das Gleiche gilt für Fußgänger und Radfahrer, die von Süden kommend zur Freiluga wollen. Auch sie müssen, schutzlos dem Autoverkehr ausgeliefert, den Weg über die Fahrbahn nehmen.
Angesichts einer der wichtigsten Zielsetzungen der Freiluga, Kinder und Jugendliche zu umweltbewusstem Verhalten zu erziehen, ist diese Situation ein Hohn:
Umweltgerechtes Verhalten bedeutet hier Lebensgefahr! Deshalb hat die Bezirksvertretung schon vor Jahren einen durchgehenden Fuß- und Radweg zur Freiluga gefordert. Die Verwaltung hat dazu bereits Planungen erstellt. Diese sind aber bedauerlicherweise bisher nicht umgesetzt worden.
Müssen denn erst Menschen zu Schaden kommen, ehe eine skandalöse
Gefahrensituation behoben wird?
Auch wenn zur Schaffung eines gefahrlosen Zugangs zur Freiluga Bäume gefällt werden müssten, kann auf den Lückenschluss beim Fuß- und Radweg zur Freiluga nicht verzichtet werden. Die Sicherheit von Menschen, insbesondere auch von Kindern und Jugendlichen ist hier vorrangig.
Wir bitten Sie dringend um Hilfe und Unterstützung für einen sicheren Fuß- und Radweg zur Freiluga und die Entschärfung eines äußerst bedrohlichen Gefahrenpunktes.


Mit freundlichen Grüßen
Hildegard Jahn-Schnelle, Vorsitzende            

Norbert Mimberg, Stellvertreter  

 

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